Kunst gehört zum Alltag an der Lore‑Lorentz‑Schule – und wird bei uns sichtbar gewürdigt.
In mehreren Vitrinen werden aktuelle Werke aus dem Kunstunterricht, aus Projekttagen, Arbeitsgemeinschaften oder besonderen Aufgabenstellungen ausgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei seit Oktober 2025 jeden Monat ein ausgewähltes „Kunstwerk des Monats“, das an prominenter Stelle im Eingangsbereich präsentiert wird.
Die Auswahl erfolgt durch eine Jury aus Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Gemeinsam werden eingereichte Arbeiten gesichtet, diskutiert und begründet ausgewählt. Neben dem Monatswerk werden weitere Werke gezeigt, die ebenfalls in die engere Auswahl gekommen sind. „So erleben unsere Schülerinnen und Schüler eine besondere Anerkennung und Wertschätzung ihrer künstlerischen Leistungen und haben die Möglichkeit, sich an demokratischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen“, betont Ideengeberin und Kunstlehrerin Birga Göhn. Das Projekt fördert Motivation, Selbstwirksamkeit und ästhetische Bildung und stärkt eine wertschätzende und partizipative Schulkultur. Damit spiegelt es zentrale Werte unserer Schule wider: Engagement, Kreativität, Verantwortung und gemeinsames Gestalten.
Die ausgestellten Werke wechseln regelmäßig. Perspektivisch sollen frühere Kunstwerke des Monats – wenn möglich als Originale oder hochwertige Drucke – in den Vitrinen verbleiben und so nach und nach eine sichtbare Serie bilden. Darüber hinaus ist eine jährliche Präsentation der ausgewählten Kunstwerke auf der Homepage sowie ein Kalender oder eine Künstleredition geplant.
„Ich freue mich sehr, dass mein Bild ausgewählt wurde“, sagt Sara Jakimovska, deren Pop-Art-Werk mit dem Titel „Kaufrausch“ zum Kunstwerk des Monats Februar gekürt wurde. Die Schülerin der Klasse 13GT2 ergänzt: „Ich bedanke mich dafür. Es beutet mir viel, meine kreative Arbeit auf diese Weise präsentieren zu dürfen.“ Heidi Meinhold, ebenfalls Schülerin der 13GT2, teilt diese Aussage. Ihre Décalcomanie „Surreale Landschaft“ zierte die Vitrine im Januar.

