Helfen, wo Hilfe gebraucht wird 

Soziale Verantwortung im Bildungsgang Sport, Fitness und Gesundheit
Ein Bericht von Schülerinnen und Schülern der Klasse 12BP 

Als Klasse 12 des Bildungsgangs Sport, Fitness und Gesundheit haben wir unsere Projekttage im November 2025 bewusst genutzt, um soziale Verantwortung in den Mittelpunkt zu stellen. Der Bildungsgang bereitet nicht nur auf berufliche Tätigkeiten im sport- und gesundheitsbezogenen Bereich vor, sondern fördert zugleich soziale Kompetenz, Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Gerade in späteren Berufsfeldern wie dem Fitness- und Gesundheitsbereich, als Trainerin oder Trainer oder in sozialen Arbeitsfeldern ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit Menschen unterschiedlicher Lebenslagen von zentraler Bedeutung. 

Im Rahmen der Projekttage sollte nun deutlich werden, dass Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe und soziale Sicherheit nicht für alle Menschen selbstverständlich sind. Der direkte Kontakt mit sozialen Einrichtungen ermöglichte es uns, theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen und zu erkennen, wie eng körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden miteinander verbunden sind. 

Eine Stadtführung mit fiftyfifty gab uns einen unmittelbaren und eindrucksvollen Einblick in das Leben von Menschen auf der Straße. Der Verein setzt sich für obdachlose und von Armut betroffene Menschen ein und macht durch Projekte wie die Straßenzeitung und persönliche Stadtführungen auf soziale Ungleichheit aufmerksam. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Respekt, Offenheit und echtes Zuhören sind. Einer unserer Mitschüler beschreibt seine Eindrücke so: „Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte. Die Offenheit und Ehrlichkeit unseres Stadtführers hat mich tief berührt.“ 

Im Anschluss unterstützten wir die Tafel Düsseldorf tatkräftig bei ihrer Arbeit. Die Tafel sammelt überschüssige, noch verwertbare Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und weiteren Spendern und verteilt diese an Menschen in finanziellen Notlagen. Dort erlebten wir hautnah, wie viel gemeinschaftliches Engagement bewirken kann – sowohl für die Betroffenen als auch für die vielen ehrenamtlich Engagierten. Eine Schülerin fasst ihre Erfahrung so zusammen: „Ich war beeindruckt, welche Mengen an Lebensmitteln gespendet werden – und wie viele Menschen diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen.“ 

Die beiden Projekttage waren geprägt von Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und wertvollen Begegnungen. Wir haben bewusst dort hingeschaut, wo andere oft vorbeigehen, und Unterstützung geleistet, wo sie wirklich gebraucht wird. Erfahrungen, die bleiben – menschliche Wärme, geteilt von Mensch zu Mensch. 

Lore Lorentz Schule
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.