Astronomie AG

Physikalisch-technische und Umwelttechnische Assistentinnen und Assistenten der Astronomie AG beobachtet den Merkur-Transit vor der Sonne

Am Montag,  den 9. Mai 2016, gab es die Möglichkeit ein ganz besonderes Himmelsspektakel zu beobachten. Für alle Schaulustigen gab es, vor Gebäude 2 der Lore-Lorentz-Schule,die Möglichkeit,bei einem Blick durch die schuleigenen Teleskope einen Merkur-Transit zu sehen. Weiterlesen ...

Bericht von der Nordsee

Schon zu Anfang der 11. Klasse hatte ich mich entschieden, mein vierwöchiges Betriebspraktikum im 12. Jahrgang nicht wie gewöhnlich in Düsseldorf zu absolvieren, sondern Neues kennen zu lernen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz für Umwelttechnische Assistenten stieß ich dann auf das » Alfred-Wegener-Institut, dessen Standorte in Sylt, Potsdam, Bremerhaven und Helgoland liegen. Meine Wahl fiel auf die Wattenmeerstation Sylt, die eigens eine Unterkunft für ihre Mitarbeiter anbietet, wobei für vier Wochen ca. 180 € zu bezahlen sind.
Im Mai 2011 war es dann soweit, ein Schulfreund und ich fuhren gemeinsam nach Sylt und bezogen unsere neuen Zimmer in einer Unterkunft mit vielen anderen Studenten. Schon am ersten Arbeitstag wurden wir sehr herzlich Willkommen geheißen, wir durften an der wöchentlichen Planung teilnehmen und wurden anschließend allen Mitarbeitern vorgestellt. Damit wir möglichst viele Eindrücke erhalten, haben wir Arbeiten in allen drei Abteilungen durchgeführt, wozu Biologie, Chemie und Geologie gehören.
Der Schwerpunkt des Praktikums lag in der Biologie, dabei haben wir z.B. Muskelproben von Fischen entnommen und Planktonarten bestimmt. Wir konnten am Austern- und Fish-Monitoring teilnehmen und diverse Messverfahren anhand von Seegraszüchtungen durchführen. Im Bereich der Chemie konnten wir an den wöchentlichen Probeentnahmen des Katamarans MYA auf See teilnehmen, die entnommenen Proben haben wir anschließend photometrisch untersucht. Im Bereich der Geologie haben wir Sedimentproben aus der Antarktis mit einem Lasergranulometer untersucht.
Was auf Sylt natürlich nicht fehlen darf, ist die Wattwanderung, die wir mit einer Studentin am Ellenbogen (in List, Sylt) gemacht haben, wobei wir ihr bei den Untersuchungen für ihre Bachelorarbeit geholfen haben.

Meine Erwartungen an mein Praktikum waren die, dass ich meine Fähigkeiten im Bereich der Laborarbeit erweitern kann und Einblicke in die Forschung erhalte. Diese Erwartungen wurden durch das Praktikum auf Sylt voll erfüllt! Darüber hinaus war es eine sehr lehrreiche Erfahrung, vier Wochen in einer fremden, aber interessanten Umgebung allein auf mich gestellt gewesen zu sein.

Christin Barron, Schülerin des 13. Jahrgangs der Umwelttechnischen Assistentinnen

 

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Chemieolympiade

Unter den 20 Besten
Erfolg bei der Internationalen Chemieolympiade (IChO) 2008

Im Rahmen der Chemie-Olympiade 2008 kann ein Schüler unseres Bildungsganges UTA einen besonderen Erfolg feiern: Peter Ringel (13NC) qualifizierte sich nach den ersten beiden Runden für das Landesseminar NRW bei der Firma Lanxess in Leverkusen als einer der zwanzig besten Wettbewerbsteilnehmer in NRW.

Von Samstag bis Mittwoch nahm er an einem Trainingsseminar für die Endrunde teil. Dort wurden Aufgaben gelöst, in professionellen Labors gearbeitet, aber auch der kulturelle Teil kam nicht zu kurz: eine Stadtführung in Köln, Besichtigungen kultureller Sehenswürdigkeiten, ein Theaterbesuch und die Betriebsbesichtigung von Teilen des riesigen ChemParks in Leverkusen standen auf dem Programm. Abschließend wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde und wertvollen Sachpreisen geehrt. Die Laudatio hielt die Prominenz aus Politik und Wirtschaft.

Text/Bilder: Petra Wille
Foto: LANXESS AG

 

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Studienfahrt 12NP nach Genf

Studienfahrt im besten Sinne. Physikalisch-technische Assistenten/innen besuchen den größten Teilchenbeschleuniger der Welt in Genf.
CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), ist eines der größten und renommiertesten Zentren für physikalische Grundlagenforschung der Welt. Hier suchen Forscher nach den fundamentalen Gesetzen des Universums.
Per Flugzeug ging es am 3. November für fünf Tage an den Genfer See. Die gut ausgestattete Jugendherberge lag fußläufig zum See und zentral in der Innenstadt, die wir mit unserer Genever-Transport-Card und dem sehr guten ÖPNV-Netz nach Belieben erkunden konnten.
Weiter zu empfehlen ist der Besuch im internationalen Rot-Kreuz Museum, das mit einer sehr modernen Ausstellung sowohl Lehrer als auch Schüler/innen begeisterte. Auf dem Programm statt ein Besuch bei der UNO und ein Besuch des Genfer Naturkundemuseums
Der Höhepunkt der 5-tägigen Studienfahrt nach Genf war sicherlich der Besuch des CERN. Dort stand für uns am 5. November ab 9:00 Uhr der pensionierte CERN-Physiker Dr. Klaus Bätzner samt Bus als Guide bereit. Nach einer kurzen Einführung in der Dauerausstellung ging es in eine Testhalle, in der die Magnete für den 27 km langen Beschleunigerring getestet werden. Dort erläuterte uns der ehemalige CERN-Physiker leidenschaftlich die Funktionsweise des größten Teilchenbeschleunigers der Welt. Mit dem Bus fuhren wir anschließend über das riesige Gelände, um zur Kontrollstation des AMS Experiments zu gelangen. Ein Spektrometer zur Detektion von Antimaterie ist an der internationalen Raumstation (ISS) angekoppelt und wird vom CERN aus gesteuert. Live-Bilder von der ISS und ein Blick ins Kontrollzentrum rundeten die multimediale Präsentation vor Ort ab.
Vor dem Mittagessen in der sehr guten CERN-Kantine hatten wir noch die  (intensiv genutzte) Möglichkeit mit Herrn Bätzner zu diskutieren. Der Nachmittag  wurde genutzt, um sich in den Dauerausstellungen zu tummeln.
Neben den Besuchen blieb allerdings genug Zeit um die Stadt Genf und vor Allem den Genfer See zu erkunden. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine durchaus gelungene und für alle Beteiligten erfolgreiche Studienfahrt war.


Dr. Klaus Bätzner erläutert im Kontrollzentrum für das AMS Experiment
die Position des Antimateriedetektors an der IS



Studienfahrt der 12NP nach Genf

Berufs- und Studieninformationstag

Am 9. September 2014 fand an der Lore-Lorentz-Schule der fünfte Berufs- und Studieninformationstag für die angehenden Umwelttechnischen und Physikalisch-technischen Assistentinnen und Assistenten statt. Neun Vertreter von namhaften Firmen und Hochschulen, dabei auch zwei Hochschulen aus den Niederlanden, informierten und berieten unsere Klassen über Aufnahmevoraussetzungen, Ausbildungsmöglichkeiten und Chancen in zukunftsorientierten, naturwissenschaftlichen und technischen Berufs- und Studienrichtungen.

Aus den Rückmeldungen sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch der Referenten wurde deutlich, dass die Veranstaltung von beiden Seiten sehr positiv bewertet wurde. Für uns ein Ansporn, den nächsten Berufs- und Studieninformationstag in zwei Jahren wieder mit Elan zu planen!

Rocking-Robots Wettbewerb

3. Platz für Lore-Lorentz-Schule beim Wettbewerb „Rocking-Robots“
Schüler der Lore-Lorentz-Schule zeigten ihre besonderen Fähigkeiten beim Konstruieren und Programmieren. Sie nahmen am Programmierwettbewerb der Landeshauptstadt Düsseldorf teil.
Während eines Schuljahres hatten die Schüler die Aufgabe, einen Legoroboter zu konstruieren und zu programmieren, der ein Spielzeug der Zukunft ist.Rocking Robots Scheck
Den dritten Platz, der mit 500 € dotiert war, erhielt die Lore-Lorentz-Schule für die hervorragenden Leistungen der Schüler der Klasse 13 NC (Umwelttechnische Assistenten/innen). Auf Initiative des Informatiklehrers Michael Gruber entwarfen die Schüler verschiedene Roboter. Informatiklehrer Michael Gruber freute sich über den großen Erfolg seiner Schüler: „Es ist toll, dass die hervorragende Arbeit der Schüler gewürdigt wird – so wird mehreres erreicht: Die Schüler lernen im Rahmen des Projektes „Rocking-Robots“ nicht nur Dokumentieren, Konstruieren und Programmieren, sondern werden hoffentlich durch diese Auszeichnung weiterhin motiviert, kreative und innovative Lösungen in Informatik zu finden.“Alle Sieger An dem Wettbewerb, an dem über 40 Gruppen teilnahmen, überzeugten die Ergebnisse der Schüler der Lore-Lorentz-Schule die Jury besonders. Die Schülerin Maike Schallbruch und die Schüler Johannes Grenke und Roy Knauf der Klasse 13 NC mit dem Projekt „Luan 3000“ kreierten einen Roboter, bei dem man ein Rad mit einem Ball abwerfen musste und der Roboter versuchte, zu fliehen. Dafür erreichten die Schüler den dritten Platz und erhielten einen Scheck über 500, - €.LUAN3000Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm des Wettbewerbs gab zusätzlich Gelegenheit dazu, das am MCG Station machende Einsteinmobil zu erkunden sowie sich das Theaterstück "Rausgemobbt" der Gruppe "comic on!" anzusehen und an der anschließenden Podiumsdiskussion teilzunehmen.
Die Schüler waren nicht nur sehr stolz auf ihre Ergebnisse und Erfolge, sondern fanden: „Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht – wir haben sehr viel dabei gelernt.“

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Thomas Edison meets Lore-Lorentz