Gedenkstätte Düsseldorf - Kooperationsvereinbarung

Kooperationsvereinbarung zwischen der Lore-Lorentz-Schule und der Mahn- und » Gedenkstätte Düsseldorf im Rahmen der Präsentation zur Exkursion nach Auschwitz, Birkenau und Krakau am Tag der offenen Tür der Lore-Lorentz-Schule (US).

Die Vertragsunterzeichnung im Rahmen der Präsentation der Exkursionserlebnisse und Erfahrungen nach Auschwitz, Birkenau und Krakau. Der Tag der offenen Tür an der Lore-Lorentz-Schule am 20. November 2011 war genau der richtige Rahmen für die gegenseitige Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule mit der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf.

Und so kam es dann auch, dass die Schulsprecherin Eileen Ruland unter den erfreuten Blicken vieler an der letzten Exkursion beteiligten Schülerinnen und Schülern und Begleitern zum Stift griff um in Vertretung für die Schule die Vereinbarung zu unterzeichnen. Frau Wolters, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte, vertrat dabei unseren Partner.

Bereits unmittelbar im Anschluss an diesen förmlichen Akt eröffneten sich schon etliche Ideen der Gestaltung dieser Partnerschaft, und stehenden Fußes wurden Räumlichkeiten, besonders das Foyer des neuen Unterrichtsgebäudes, für Aktivitäten wie Ausstellungen oder Zeitzeugengespräche der Mahn- und Gedenkstätte angeboten.

Der anschließende Rundgang durch die Präsentation der Ergebnisse der Exkursion nach Auschwitz, Birkenau und Krakau gab viel Raum zum Austausch zwischen Frau Wolters und Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Exkursion.
Der Ausstellungsraum vermittelte eine ganz besondere Atmosphäre, die sehr wohl Stimmungslagen widerspiegelte hinsichtlich des thematischen Gegenstandes, gleichwohl gab es auch ganz heitere Momente.
Der Besuch der Ausstellung war sehr umfassend. Viele Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern oder Freundinnen und Freunden besuchten den Raum. Es kamen auch ehemalige Schülerinnen, die 2009 an der Exkursion teilgenommen hatten.

Halbstündig haben einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Exkursion aus dem Leerbuch und aus der Broschüre zur Exkursion aus dem Jahr 2009 vorgelesen. Es waren selbst verfasste Gedichte, Empfindungen, Resümees und Berichte zu Zeitzeugengesprächen oder Wahrnehmungen an den Orten der Verbrechen.
Viele Gespräche folgten im Anschluss daran, und es war sehr angenehm zu erleben, wie die Schülerinnen und Schüler als auch die Studierenden der Uni-Wuppertal ihre Identifikation mit der Exkursion deutlich machten. Während der gesamten Öffnungszeit des Präsentationsraumes wurde der selbst gefertigte Film über die Exkursion vorgeführt.

Wir waren überrascht darüber, wie hoch der Andrang bei diesen Aktionen war. Noch überraschter war die Gruppe, als die Schulleitung beschloss, dass am folgenden Montag, einem Unterrichtstag, die Präsentation für alle Schülerinnen und Schüler der Schule zugänglich gemacht wurde.

Das hat ganz schön stolz gemacht!!

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