Die 11 NC im Untergrund

Auf den Spuren des Düsseldorfer Trinkwassers im Wasserwerk Flehe

27.03.2019

Nach einer kurzen Stärkung mit Obst und frischem Trinkwasser führte uns Prof. Rohns ins Düsseldorfer Verfahren zur Rohwasseraufbereitung ein. Neben verfahrenstechnischen Einzelheiten gab es auch interessante Diskussionen zu den Themen Medikamentenrückstände, Rückstände von Spülmaschinentabs, künstlichen Süßungsmitteln sowie chemischen Produkten aus der Agrarindustrie im Trinkwasser. Prof. Rohns betonte, dass der Mensch aktiver Bestandteil des Wasserkreislaufes sei und somit aktiv in die Verbesserung des Trinkwassers eingreifen könne. An erster Stelle stünde die Vermeidung der Einbringung von Schadstoffen.

Anschließend machten wir uns auf in den Untergrund zu den Brunnen am Rheinufer, wo das Rheinuferfiltrat, das Rohwasser, gewonnen wird. Der weitere Weg des Wassers führte uns dann vorbei an der Aufbereitung des Rohwassers (Ozon, UV-Licht und Aktivkohlefilter) zu Trinkwasser zum Leitstand. Hier koordinieren die Mitarbeiter die Wasserversorgung für das Düsseldorfer Stadtgebiet und einige angrenzende Gemeinden. Der Abschluss wurde uns mit einer Kostprobe des Fleher Wasserwerkhonigs versüßt. Zum Schluss konnten wir Wasser mit Muskelkraft in die Höhe transportieren. Gut, dass es Pumpen gibt.

Im Rahmen der Berufsausbildung zum/r Umwelttechnische/n Assistent/in werden neben Betriebsführungen und Exkursionen zwei außerschulische Praktika (insgesamt 16 Wochen) durchgeführt. Mit Unterstützung der Stadtwerke Düsseldorf können die Schülerinnen und Schüler diese Praktika teilweise im Ausland durchführen. Im Zeitraum von 3 Jahren und 3 Monaten können die Schülerinnen und Schüler neben der abgeschlossenen Berufsausbildung das Abitur erwerben.

Wir bedanken uns bei Prof. Rohns für die informative und spannende Führung.