„FÜNF VOR ZWÖLF, WIE IM(M)ER“

Die feierliche Enthüllung des Portraitreliefs Lore Lorentz an der Frontwand von Haus 2 fand am 28. September 2012 statt. Das Edelstahlrelief umfasst etwa eine Größe von 4,5 x 6 Metern.

Die Schulleiterin Angelika Pick begrüßte alle Gäste von innerhalb und außerhalb der Schule und gab das Signal zur Enthüllung des Reliefs.

Dazu sang Isabel Allstadt-Torras, Schülerin der 13 PE, sehr kunstvoll „Die Wut ist jung“, das ganz besondere Lied von Lore Lorentz, während das Tuch langsam das silbrige Portrait zum Vorschein brachte und begeistert geklatscht wurde.

Dieter Johann, Isabell Allstadt-Torras                        Enthüllung
Dieter Johann, Isabell Allstadt-Torras     "Enthüllung"

Erfreute Grußworte gab es von dem  Haus-Architeken Helmut Heuer und dem Leiter des Theatermuseums, Dr. Winfried Meiszies. Die  Bürgermeisterin Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann würdigte im Namen der Stadt Düsseldorf die künstlerische Präsentation von Lore Lorenz am Schulgebäude und erzählte von ihren Erinnerungen an ihre frühe Nachbarschaft mit der Familie Lorentz in der Bardelebenstraße.

Professor Wilfried Korfmacher, der die vorliegenden Ideen zur „Visuellen Präsentation“ von Lore Lorentz in der Schule 2 Jahre lang begleitete, gestalterisch professionell formulierte und zum  Erfinder des Konzeptnamens „Kom(m)ödchen-Süd“ wurde, schilderte anschaulich den Grundgedanken des Reliefs:

„Der Eingang in das Gebäude war bislang – im Sinn des Corporate Design – nicht markiert. Das (vorhandene) städtische Schild wirkt wie ein Formular. Schüler, Lehrer und Gäste betraten zwar ein schönes, aber anonymes Schulhaus. Mit der stilisierten Portrait-Plastik an der Außenwand erfährt die Lore-Lorentz-Schule im wahrsten Sinne des Wortes ein „facelift“.

Wilfried Korfmacher   Portraitrelief Petra Karmann
Wilfried Korfmacher   Das Reliefportrait an der Eingangsfassade
                                 Foto: Petra Karmann, IN RHEINKULTUR, 4/2012

Christian Ehring, heutiger Chefkabarettist auf der Kom(m)ödchen-bühne, berichtete eindrucksvoll vom prägenden Einfluss der „Lore“ auf seine Arbeit.

Kay Lorentz,  Leiter des Kom(m)ödchen und an ganz vielen Stellen engagierter Unterstützer des Fördervereins und der Schule, erzählte sichtlich bewegt von seiner Mutter und ihrem Verhältnis zur Schule und Bildung.

Kay Lorentz
Kay Lorentz, "unter" dem Portrait seiner Mutter

Peter-Michael Friedrichs, Schriftführer des Vereins, beschrieb zusammenfassend seine mehrjährige Organisations- bzw. Regierolle für dieses Projekt und das Interesse des Fördervereins, die Namensgeberin der Schule in der Schulöffentlichkeit verstärkt bewusst und visuell präsent zu halten, um die inhaltliche Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Lebenswerk von Lore Lorentz, besonders bei den vielen jungen Menschen, anzustoßen und zu vertiefen.

Er dankte im Namen des Fördervereins allen ideenreichen Beratern, den engagierten Sponsoren, insbesondere Kay Lorentz, und nicht zuletzt den Firmen, die mit großer Sorgfalt die technische Umsetzung vornahmen.

Christian Ehring, Angelika Pick, Peter-Michael Friedrichs, Michael Peters
Christian Ehring, Angelika Pick, Peter-Michael Friedrichs, Michael Peters

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