Der Kern von Demokratie

„Das, was ihr hier macht, macht den Kern von Demokratie aus.“

Gemeinsam mit dem Chemiekonzern Evonik Industries richtet die Rheinische Post den Debatten-Wettbewerb #mitreden aus, zu dem sich alle Schulen mit gymnasialer Oberstufe im Verbreitungsgebiet der RP bewerben konnten. Acht Schulen wurden aufgrund ihres Bewerbungsschreibens ausgewählt, darunter die Lore-Lorentz-Schule. In der ersten Runde findet der Wettbewerb zunächst schulintern statt. Eine Jury, bestehend aus Dr. Martin Kessler, leitender Redakteur der Rheinischen Post im Ressort Politik, RP-Volontärin Lilli Stegner und Andrea Dimitrova von Evonik, vergleicht und bewertet die Debatten an allen acht Schulen. 

Das Thema der Debatte, bei der am 15.12.2021 in der Aula am Fürstenwall zwei Teams aus der 12SL gegeneinander antraten, lautete: „Videoüberwachung mit Gesichtserkennung in der Düsseldorfer Altstadt?“ Maike Hinzen und Sophie Krämer argumentierten dafür, Nadine Lücking-Agudo und Henry Neugebauer dagegen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung durch Bereichsleiter Rainer Franke und einem Vortrag von Thorsten Fleiß, dem Leiter der Polizeiinspektion Düsseldorf Mitte, über die aktuelle Situation in der Düsseldorfer Altstadt. Im Anschluss machte Dr. Martin Kessler deutlich, wie bedeutsam eine solche Form der Debatte ist, denn sie mache den „Kern von Demokratie“ aus.

Nachdem beide Teams die Gelegenheit hatten, ein Eröffnungsstatement zu formulieren, wurde 25 Minuten lang zeitweise recht emotional diskutiert, immer jedoch auf respektvolle Weise. So fiel das Feedback der Jury nach den Schlussstatements auch sehr positiv aus – gelobt wurde das leidenschaftliche Argumentieren im Pro- und die sehr stringente Vorgehensweise im Contra-Team. Die Entscheidung, welches Team nach der Debatte als Sieger gekürt wurde, traf jedoch nicht die Jury, sondern das aus den Klassen 11SL und 12SL bestehende Publikum. Am Ende der Veranstaltung wurden beide Teams mit Urkunden und Präsenten geehrt – den ersten Platz gewannen Henry Neugebauer und Nadine Lücking-Agudo. Bezüglich der inhaltlichen Frage, ob die Videoüberwachung in der Düsseldorfer Altstadt ausgeweitet werden soll, entschied sich das Publikum mehrheitlich für ein Pro.

In die zweite Runde gelangen nach dem Urteil der Jury vier der acht Schulen. Ob die Lore-Lorentz-Schule mit einer anderen Schule debattieren wird, wird im Januar mitgeteilt. Bis dahin bleibt die Spannung erhalten, denn alle vier Teilnehmenden haben eine engagierte, kenntnisreiche, strukturierte und faire Debatte geführt.

Hier geht’s zum Artikel der Rheinischen Post.

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