Praktikum in Österreich

Insgesamt acht Praktikantinnen und Praktikanten aus der 12. Klasse der Umwelttechnischen Assistenten hatten im Mai 2011 die Gelegenheit, ihre beruflichen und persönlichen Qualifikationen während eines vierwöchigen Auslandspraktikums weiter zu entwickeln. Gefördert wurde der Aufenthalt durch ein Stipendium der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn in Höhe von ca. 1.000 Euro für jeden Teilnehmer.

Der betreuende Lehrer der Lore-Lorentz-Schule, Herr Kühn, reiste nach Österreich, um die Praktikanten in Wien, Linz und Graz zu besuchen. Vor Ort machten ihn die Schüler mit den kulturellen Besonderheiten ihres jeweiligen Standortes vertraut. In Wien besuchte die Gruppe den Prater sowie das historische Riesenrad und informierte sich über den Wandel der Stadt im Laufe der Zeit. In Linz führten die Schülerinnen ihren Lehrer durch die Altstadtgassen und am Abend in ein urtypisches österreichisches Wirtshaus, wo deftige Semmelknödel auf der Speisekarte standen. Und in Graz, der Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2003, besichtigte die Gruppe den Schlossberg und war fasziniert von dem Blick über die historische Altstadt mit ihren roten Ziegeldächern. Und mittendrin die futuristisch anmutende Murinsel, die als gut besuchtes Cafe geschätzt wird.

Jeweils für einen Tag war der Lehrer zu Gast in den drei Ausbildungsbetrieben: dem Betriebslabor Kleehäufel der Stadt Wien, dem Institut für Wasseraufbereitung in Linz und dem Wasserlabor der Graz Holding in Graz. Der Empfang war stets sehr herzlich und der Austausch zwischen den Gesprächsteilnehmern anregend und informativ. Stolz zeigten die Schüler ihrem Lehrer, was sie in der Praktikumszeit bisher schon alles gelernt hatten.

Der Lehrer aber fuhr sehr zufrieden mit dem, was er gesehen hatte, nach Düsseldorf zurück. Die Erlebnisse hatten ihn in der Einsicht bestärkt, dass so ein Auslandspraktikum für die persönliche und berufliche Entwicklung seiner Schülerinnen und Schüler eine sehr bedeutsame und gleichzeitig eine sehr aufregende Sache ist.

Die nächsten acht Schülerinnen und Schüler freuen sich schon auf das Praktikum 2012!

Siegfried Kühn

 

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