Theo Schmich inspiriert Schüler und Schülerinnen

Erstmals fand am 21. Oktober eine Autorenlesung für die Höheren Handelsschulen statt. Zu Besuch kam der Autor Theo Schmich, der zahlreiche Kurzgeschichten in Zeitungen veröffentlicht hat.

In einer 90minütigen Lesung präsentierte der 1935 geborene Chemie-Ingenieur eine Auswahl seiner Geschichten und beantwortete anschließend Schülerfragen. Alle Beteiligten fanden die Veranstaltung rundum gelungen. sl

Theo Schmich Lesung 2015
Schüler Maximilian Sudhoff berichtet von der Lesung:

„Vielen Dank, dass ich hier sein darf“. So begrüßte der Autor Theo Schmich die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Höhere Handelsschule, die sich am Mittwoch, den 21. Oktober in der Aula versammelt hatten und sich auf eine Lesung des Autors freuen durften.

Der 1935 in Essen geborene Autor eröffnete seine Lesung mit seiner 400. Kurzgeschichte „Der Bär mit der Mütze“ und erklärte den interessierten Schülerinnen und Schülern, wie er methodisch an seine Kurzgeschichten herangeht.

Bei einigen Kurzgeschichten, wie z.B. „Die Taube und der Obdachlose“ beginnt er mit einer Idee, die er als Titel formuliert. Auch das sogenannte Clusterverfahren stellt für ihn eine Möglichkeit dar, um seinen Geschichten zum Leben zu erwecken.

Es sind die Alltagssituationen, Themenfelder aus Umwelt und Arbeitswelt, die sein kreatives Schaffen inspirieren. Beispielsweise regte den wissbegierigen Autor der Besuch einer Firma für Glücksspielautomaten für seine Kurzgeschichte „Glücksspiele“ an oder die Besichtigung einer Dachziegelfabrik in Essen für seine Geschichte „Der große Automat“.

Wenn man aber glaubt, Theo Schmich habe eine Idee und kurz darauf stehe die Handlung, so erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass auch er zuweilen länger an seinen Kurzgeschichten sitzt. Für seine Kurzgeschichte „Die Glaswand“, für die ihm die Idee bei einem Urlaub in St. Tropez kam, brauchte der Autor nach eigenen Angaben insgesamt 7 Jahre.

Eine Auswahl seiner Kurzgeschichten und weitere Informationen zu seiner Person und seinen Veröffentlichungen, können seiner Homepage www.theo-schmich.de entnommen werden.