KAOA 2017

„Wir haben viel über uns selber gelernt. Aber die Arbeitsschuhe waren zu schwer“

Vom 29.05 bis zum 09.06.2017 nahmen circa 60 Schüler/-innen der Internationalen Förderklassen beim Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ teil.

Schülerin malt Muster

Hier ein Erlebnisbericht der Schüler/innen:

„Angefangen hat das Projekt mit der Potenzialanalyse im Schulungszentrum WIPA. Dort haben wir mit Übungen und Spielen gelernt, was wir gut können, was wir noch nicht gut können, was unsere Stärken und Schwächen sind – also was für Potenziale wir haben. Danach gab es Berufsfelderkundungen im Bildungszentrum des Baugewerbes (BZB). Da haben wir neue Berufe kennengelernt, z.B. Metallarbeit, Malen und Tapezieren, Kinder- und Krankenpflege und Verkauf. Mit lustigen Aufgaben und Werkzeugen haben wir die Berufe praktisch ausprobiert: wir haben mit Hammer, Bohrer, Cutter, Säge, Schleifpapier Metall und Holz bearbeitet. Wir haben tapeziert, Wände gestrichen und mit Schablonen gemalt. Wir haben Windeln gewechselt und Unfallhilfe gegeben. In unserem Secondhandladen haben wir Kleider und Schmuck verkauft und mit Kunden gesprochen. Außerdem haben wir natürlich viel Quatsch gemacht.

Eindruecke Projektarbeit IFKDas alles haben wir zusammen mit den Ausbildern gemacht, die sehr freundlich waren. Meistens haben wir im Team gearbeitet und in den zwei Wochen viele interessante Sachen gelernt (an Maschinen arbeiten, Erste Hilfe, Pantomime, Arbeitsbedingungen und Ausbildungswege, etc.). Die Atmosphäre war sehr gut. Besonders gut war, dass wir viel Deutsch sprechen konnten und dabei viele neue Wörter gelernt haben. Manchmal haben die Ausbilder sehr schnell gesprochen, das war nicht immer einfach. Das hat alles viel Spaß gemacht…aber die Arbeitsschuhe waren zu schwer.“

Schüler/innen der IFK 2 und IFK 4