Genua 2019

Genua Auslandspraktikum 2019

Das Praktikum in Genua werden wir niemals vergessen. Schon nachdem wir wussten, dass wir für das Auslandspraktikum ausgesucht wurden, war die Vorfreude groß. Mal eben einen Monat ohne Eltern, ganz allein in einer Stadt am Meer mit verwinkelten Gassen und dem Privileg, in einem Labor der Firma Iren arbeiten zu dürfen. Genau das war es, was das Praktikum so interessant und wichtig gemacht hat. Mit selbst organisierten Flügen und einer Unterkunft mitten in der Altstadt von Genua ging es am 09.06.2019 für uns los. Unser Praktikum haben wir bei der italienischen Firma Iren absolviert. Genauer gesagt, haben wir uns um die Qualität des Trinkwassers gekümmert. Probenvorbereitung, Standardlösungen herstellen, Kalibrierreihen erstellen, Analyse und Auswertung. Wo kommt das Trinkwasser für die in Genua lebenden Menschen her? Was ist im Wasser drinnen, und wo liegen Grenzwerte? Mit diesen Themen haben wir uns vier Wochen lang beschäftigt und unsere bisher gelernten Fähigkeiten aus der Ausbildung zum Umwelttechnischen Assistenten anwenden können. Dabei hatten wir aber auch die Möglichkeit mit Geräten zu Arbeiten, die in der Schule nicht vorhanden sind und somit neue Erfahrungen für uns zu sammeln. Natürlich standen wir nicht den ganzen Tag im Labor, sondern hatten auch genügend Zeit die Stadt zu erkunden und Wochenendausflüge ins Umland von Genua wie zum Beispiel „Cinque Terre“ zu machen. Zudem hatten wir auch genug Zeit unser gemeinsames Hobby auszuüben: Fotografieren. Genua bietet super Kulissen, ist eine wunderschöne, belebte Stadt und ruft nur danach erkundet zu werden.

Zusammengefasst war das Auslandpraktikum in Genua eine einzigartige Erfahrung. Die Mitarbeiter haben uns familiär aufgenommen. Wir wurden am Tag der Ankunft von unserem Betreuer Enrico mit Stadtplänen und Fahrkarten ausgestattet, durch die Altstadt von Genua geführt, und abends zum Essen eingeladen.

Wir haben gelernt, dass egal wie oft du sagst, dass du bezahlen möchtest, du wirst trotzdem eingeladen!

Wir bedanken uns hiermit nochmals bei den Mitarbeitern im Labor (Enrico, Maurizio und Luca) die uns nett aufgenommen haben und eine gute Zusammenarbeit ermöglicht haben. Zudem bedanken wir uns bei der Lore-Lorentz-Schule, die uns das Auslandspraktikum erst ermöglicht hat, und bei Herrn Happ, welcher unser Ansprechpartner war.

 

Lukas Rach, Michael Hilgers