Ehemalige Freizeitsportleiter

Was wurde eigentlich aus...

Benjamin Hinkel

Was wurde eigentlich aus Benjamin Hinkel?

Benjamin Hinkel, Freizeitsportleiter, Abschluss 1999. Arbeitet aktuell seit 01.01.2011 als Hoteleinkäufer für Thomas Cook und Neckermann Reisen für eine Agentur in München.

Benjamin berichtet von seiner Zeit nach dem Abitur

Nach der LOLO ging es zum Zivildienst nach Husum, Kreiskrankenhaus. Während dieser Zeit wurde die große Leidenschaft „SURFEN“ intensiviert, fast jede freie Minute verbrachte ich auf dem Wasser in St. Peter Ording. Es folgten ein Windsurflehrer-Seminar (VDWS) auf Norderney und anschließend ein Praktikum sowie eine Festanstellung an der Surfschule auf Norderney. Hier war es sehr hilfreich, das bereits erlernte Wissen hinsichtlich methodisch-didaktischer Unterrichtsplanungen während der Ausbildung zum Freizeitsportleiter anzuwenden.

Es folgten eine Surflehrertätigkeit über den Winter in Ägypten und im Anschluss das 4 jährige, englischsprachige Studium in Bad Honnef (IUBH) im Bereich Tourism Management mit integrierten Praktika im In- und Ausland (Dublin) sowie ein Auslandsjahr in Melbourne, Australien. (Abschluss 2005 Diplom Betriebswirt FH sowie Bachelor of Business)

Nach mehrmonatigem Aufenthalt in Peking begann die Tätigkeit als Produktmanager bei der Firma Klühspies im Sauerland (Verkauf von Gruppen-Skireisen, hauptsächlich aber Schulklassenfahrten) Nach fast 3 Jahren im Produktmanagement wuchs das Fernweh und für 13 Monate ging es als Stationsleiter der Wassersportstation (Speedboot Exkursionen zum Schnorcheln, Schulung im Bereich Windsurfen, Katamaran, Wakeboarden, Monoski und Wasserski) auf die maledivische Insel Kanuhura (www.kanuhura.com) im Lhaviyani Atoll.

Nach diesen 13 spannenden Monaten ging es als Hoteleinkäufer für den Reiseveranstalter Thomas Cook und Neckermann Reisen im Januar 2011 nach München.

Was hast du von deiner Schulzeit an der Lore-Lorentz-Schule mitgenommen?

Die Schulung der Sozialkompetenz an der LOLO war für meine verschiedenen Tätigkeiten stets sehr hilfreich.

Noch heute treffen wir uns in unregelmäßigen Abständen in Düsseldorf mit den Ehemaligen Absolventen wieder. Das Klima und Miteinander auf der LOLO war durchgehend angenehm und auch zu den Lehrkräften hatten wir ein tolles Verhältnis.

Dadurch dass ich während meiner Tätigkeiten als Surflehrer ebenfalls Verlaufsplanungen schreiben und Unterrichte entwickeln musste, hat mir die LOLO damals das notwendige KNOW HOW mit auf den Weg gegeben und mich in der weiteren Entwicklung meines Lebenslaufes in unheimlich positivem Sinne geprägt.

Mit der Erinnerung an die LOLO verbinde ich: Freude am Lernen, Teamwork, Durchhaltevermögen, Spaß.

Rückblickend hätte es sich  für mich nicht besser entwickeln können, und ich bin heute noch sehr dankbar dafür, dass mich die LOLO auf so spielerischem und angenehmem Wege auf das kommende Berufsleben vorbereitet hat. Die Zeit hat mir persönlich aber auch gezeigt, wo meine Stärken und Interessen liegen, die ich stets mit dem Beruf in Zukunft in Einklang bringen möchte. Durch die LOLO wurde mir klar, dass eine meiner Wesentlichen Leidenschaften der Wassersport ist, eine Sportart die für mich so facettenreich ist wie keine andere und die mir immer wieder die Motivation und das Durchhaltevermögen im Alltag gibt.

In diesem Sinne wünsche ich allen – auch zukünftigen – LOLO Schülern eine ebenso schöne und lehrreiche Zeit.

Kristian Nippes

Was wurde eigentlich aus... KRISTIAN NIPPES?

Foto Kristian NippesKristian Nippes, geboren 11.02.1988 in Solingen, ist Handballnationalspieler in der 1. Bundesliga und spielt
im Kader des Bergischen Handball-Clubs 06 mit der Nummer 13!
Seine Karriere begann bereits während seiner Schulzeit an der Lore-Lorentz-Schule, die er im Bildungsgang Freizeitsportleiter / AHR (PF) mit seinem Abitur 2007 erfolgreich abschloss. Ein paar Jahre nach seinem Abitur befragten wir den 1.90 Meter großen Handballspieler und wollten gerne von ihm wissen, wie es für ihn nach seiner Schulzeit an der Lore-Lorentz-Schule weiterging, inwiefern der von ihm besuchte Bildungsgang hilfreich für seine Karriere war und woran er sich gerne zurückerinnert…


Wie ging es nach der Zeit an der Lore-Lorentz-Schule für Sie weiter?

Direkt nach der Schulzeit begann ich meinen Zivildienst, natürlich auch eng dem Sport verbunden, beim Solinger Sportbund. Auch dort bekam ich zeitlich die nötigen Freiheiten, um meinen sportlichen Werdegang voran zu treiben.
Anschließend machte ich eine Ausbildung bei einem Sportunternehmen und begann nach Beendigung der Ausbildung ein Fernstudium im Bereich BWL.
Sportlich spielte ich während der Schulzeit beim Bergischen Handball-Club 06 in der zweiten Handball Bundesliga.
2009 wechselte ich zum TSV Dormagen in die erste Liga und wurde im gleichen Jahr in Ägypten Junioren-Weltmeister.
Nach der Insolvenz in Dormagen wechselte ich zurück zum Bergischen HC und spiele dort seit 2012 in der ersten Bundesliga.Weltmeisterschaft 2012
Im Sommer 2014 durfte ich noch ein persönliches Highlight erleben, weil ich damals mein erstes Länderspiel in der A-Nationalmannschaft absolvieren durfte.
Ich denke so ein Erlebnis ist für jeden Sportler etwas ganz besonderes.


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ihrer jetzigen Tätigkeit und der Ausbildung an der Lore-Lorentz-Schule?

Einen direkten Zusammenhang gibt es zwar nicht, jedoch trainieren meine Mannschaftskollegen und ich regelmäßig Jugendteams, dort kommen mir natürlich die Erfahrungen der Schulpraktika zugute, wo wir über einen längeren Zeitraum Sportteams trainiert haben und dabei schulisch überprüft wurden.

Würden Sie rückblickend sagen, dass die Zeit an der Lore-Lorentz-Schule hilfreich für die heutige berufliche Tätigkeit war?

Das ist schwierig zu sagen, da Handball im Schulalltag eher eine Nebenrolle gespielt hat. Jedoch bin ich mir sicher, dass es generell Vorteile bringt, wenn man sportlich ein breites Spektrum beherrscht. Gerade im Bereich der Leichtathletik habe ich während der Zeit an der LoLo einiges gelernt.

Was verbindet Sie noch heute mit der Lore-Lorentz-Schule?

Da ich noch in der Nähe von Düsseldorf lebe, fahre ich manchmal dort vorbei, allerdings hat sich seit meiner Zeit einiges verändert.
Die geliebten Parkplatz-Container, in denen wir zum Teil unterrichtet wurden, hätte ich natürlich auch den nachfolgenden Klassen gewünscht.
Auch zu einigen meiner damaligen Klassenkameraden habe ich noch Kontakt, mit meinem ehemaligen Englischlehrer war ich einige Male gemeinsam auf dem Tennisplatz, aber gegen seine Vorhand komme ich einfach nicht an.

Warum haben Sie sich damals für die Lore-Lorentz-Schule entschieden?

Über einen persönlichen Kontakt hatte ich überhaupt erst Kenntnis von der Schule bekommen und ich fand die angebotenen Fächerkonstellationen sehr interessant. Außerdem versprach ich mir eine bessere Akzeptanz durch die Schule für den Fall einer benötigten Freistellung für mehrtägige Lehrgänge. In der Mittelstufe war ich auf einem klassischen Gymnasium und das Interesse an der Unterstützung für solche Lehrgänge war sehr überschaubar.

Was konnte aus dem BG / aus der Schulzeit mitgenommen werden?

Meinen Abschluss!!! Ansonsten würde ich das allgemein verbesserte Wissen über sportphysiologische und sportpsychologische Abläufe beim Sport in den Vordergrund stellen. Von meinen 6-Monaten Niederländisch Unterricht konnte ich leider nicht viel bis zur Abiturfeier retten.

War die Lore-Lorentz-Schule auch eine Art Sprungbrett in die Berufswelt?

Da ich noch keinen klassischen Beruf habe, war es bislang kein Sprungbett. Aber das kann ja noch kommen!

Wenn Sie Ihre Zeit an der Lore-Lorentz-Schule in 3 Worten zusammenfassen müssten, welche wären das?

Altstadt, Zugverspätung, Unterbacher See,

Wie haben Sie die Zeit allgemein empfunden?

Ich blicke sehr zufrieden zurück auf meine 3-Jahre auf der LoLo. Das Wichtigste war natürlich das Erreichen des Abiturs.
Aber das Untereinander mit den Mitschülern, aber auch mit vielen Lehrern war toll. Es war stets ein gutes und erfolgreiches Miteinander.
Die Schule kam mir bei meinen besonderen Wünschen immer entgegen, sodass alles kombinierbar bar.

Haben Sie eine besondere Erinnerung an schöne Anekdote?

Während unserer Reise nach Frankreich zum Wellenreiten, musste ich eine Englischklausur nachschreiben. Meine Mitschüler hatten dann gerade ihre ersten Surf-Versuche gestartet, da musste ich schnell für 90 Minuten in einem Zelt verschwinden und die Prüfung nachholen. Ich erinnere mich gerne an diesen Ausblick über den Atlantik während einer Prüfung! Das hatten sicherlich noch nicht viele Schüler!