Projekt: Leben am Rande der Gesellschaft

Ausgeschlossen – Leben am Rande der Gesellschaft

Wie sieht der Alltag für Wohnungslose und Menschen mit körperlichen Behinderungen aus? Mit welchen Vorurteilen und Schwierigkeiten sehen sie sich täglich konfrontiert? Wo bekommen sie Hilfe? Im Rahmen der Projektwoche stand für die TeilnehmerInnen aus dem 13. Jahrgang des Bildungsganges Erzieher/in / AHR die Beschäftigung mit diesen Fragen im Fokus.

Es gibt verschiedene Lebensumstände, die Menschen in unserer Gesellschaft an den Rand eben dieser drängen. Hierzu gehören auch Wohnungslosigkeit und das Leben mit körperlichen Behinderungen. Beim Projekt „Leben am Rande der Gesellschaft“ ging es in erster Linie darum, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und sich mit den eigenen Vorurteilen gegenüber Randgruppen auseinanderzusetzen.

In Kooperation mit „fifty fifty“ nahmen die TeilnehmerInnen an einem etwas anderen Stadtrundgang, geführt von Wohnungslosen, teil. Sie lernten so wichtige Anlaufstellen für Betroffene kennen und hatten im Anschluss die Möglichkeit, die Obdachlosenzeitung selber zu verkaufen. Zudem konnten sie im Rahmen eines Selbstversuches erfahren, was es bedeutet, sich mit einer körperlichen Einschränkung (als RollstuhlfahrerIn, mit Krücken oder „blind“) in der Stadt zurechtzufinden.

Tag 1: Fiftyfifty- Verkäufer führen durch die Stadt

Tag 2: Ein Tag im Rollstuhl und anderen körperlichen Einschränkungen

Der Selbstversuch mit anderen körperlichen Einschränkungen